Dienstag, 18. Januar 2011

Unser kleines (B)Engelchen

Buddy ist ja unser Sahnehäubchen im Leben. Er ist ein ganz lieber kleiner Racker, in der Wohnung verträglich mit den Katzen, kuschelt gern, halt alles super.

Draußen ist er aufgeweckt, schnufft gern vor sich hin hat Spass am vor sich hin Laufen (an der Leine). Wenn uns Hunde entgegenkommen ist es etwas anders. Er freut sich, juhu ein Hund anfänglich haben wir ihn schnuppern lassen, wenn wir merkten dass die anderen Halter das für OK hielten. Inzwischen bin ich nicht mehr dafür.

Der Grund:
Buddy freut sich wie Bolle einen anderen Hund zu treffen und stürmt los, aufrechter Gang, Kopf hoch erhoben, ein kleiner Proll eben. Da ist es egal ob es ne Deutsche Dogge oder ein Yorsher Terrier ist.

Natürlich wird sich beschnuppert und dann geht’s los, der fremde Hund fängt an nach Buddy zu schnappen, knurrt und beisst. Das dieses Verhalten bei den anderen Hunden mal nicht vorkommt, das kann ich an einer Hand abzählen.

Das führt natürlich bei Buddy zu Frust, der nicht versteht warum er gebissen wird, er wollte ja nur freundlich Hallo sagen. Er macht aber auch dann nichts (er ist sogar schon 1x ganz fies gebissen worden), das höchste der Gefühle ist ein Bellen.

Kennt ihr dieses Verhalten bei Euren Hunden? Ich habe nun schon gelesen, dass dieses forsche Verhalten typisch ist für Jack Russels und Buddy ist ja ein Jack-Russel-Mops-Mischling.

Wir sind nun am Überlegen in die d.o.g.s. Hundeschule in Lüneburg zu gehen und ein Seminar mit dem Thema Leinenführigkeit zu absolvieren in der Hoffnung, dass uns dort geholfen wird.

Wie gesagt er ist ein Engel solange man keine anderen Hunde trifft und auch da ist er wirklich IMMER friedlich, leider nur zu forsch und zu aufdringlich.

LG Ina

Kommentare:

  1. Huhu Ina, Leinenführseminare sind immer gut. Ich habe das mit unserem Henry auch hinter mir. Jetzt zieht und zergelt er nicht mehr an der Leine und es klappt recht gut. Er ignoriert mittlerweile auch andere Hunde und bleibt schön bei Fuß. Man mußt natürlich "dran bleiben" und die Trainingseinheiten konsequent durchführen. Allerdings bekommt man auch eingebleut, dass die Hunde sich "angeleint" nicht beschnuppern oder gar spielen sollen.
    Hier mal ein interessanter Link: http://www.hundeerziehung-erfolgreich.de/hundeerziehung-allgemein/5-angeleint-fremd-hund-treffen.html
    LG
    Heike

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  2. Hallo Ina,
    das "Problem", daß andere Hunde nicht immer sehr freundlich reagieren, könnte tatsächlich an der forschen und etwas aufdringlichen Art liegen, die dein Buddy an den Tag legt. Auch wenn er nichts böses will, so können nicht alle Hunde diese Eigenschaft von Artgenossen gut vertragen oder richtig einschätzen und manche halten ihn vielleicht einfach nur für "unhöflich".
    An eurer Stelle würde ich tasächlich einen Trainer suchen, der weiter helfen kann. Wir haben für unseren Barny in verschiedenen Situationen auch einen Trainer gehabt, der uns das Verhalten von Barny erklärt hat und auch das der entgegenkommenden Hunde in der jeweiligen Situation. Wir haben viel Gutes aus diesen Trainigsstunden mitnehmen können.
    Ich wünsche euch gute Trainigserfolge.

    Liebe Grüße von Birgit

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Dankeschön für den lieben Kommentar!